Geschichte

Die heutige Bruderschaft der Küste

Wann wurde sie wiederbelebt? Eine Idee reist um die Welt

Die Wiederbelebung der Bruderschaft der Küste folgte einer spontanen Idee von sieben Sportseglern, die 1951 in Santiago de Chile einen Yachtclub gründeten. Sie wollten sich in Nachahmung der Küstenbrüder von anderen Seglern unterscheiden.
Der historische Hintergrund der Bruderschaft der Küste wurde in diesem Yachtclub in Chile wieder lebendig. Sieben Segler saßen dort am gedeckten Tisch und tauschten wie die ehemals seefahrenden Bukaniere und Piraten Segelerlebnisse aus, noch nicht wissend, dass diese spontane Idee um die Welt reisen würde. Der erste Tisch war gegründet.
Seit 1951 nahm die Entwicklung ihren Lauf. Die Vereinigung fand in der ganzen Welt Personen, deren Sympathie zum Meer, zur Seefahrt und zum Wassersport den Wunsch nach Gründung eines Tisches zur Folge hatte. Heute gibt es Tische der Küstenbrüder in mehr als 30 Ländern der Welt: in Nord-, Mittel- und Südamerika, in Australien, Japan, Nordafrika und in vielen europäischen Ländern.
Nach Deutschland kam die Idee 1977 zur “boot” der Düsseldorfer Messe, wo auch der erste deutsche Brudertisch gegründet wurde. Weitere Tische entstanden 1996 in Bayern, 1997 in Lübeck-Travemünde und 2005 in Berlin-Potsdam. Das verbindende Moment aller Küstenbrüder weltweit ist heute neben der Begeisterung für Wasser und Meer das uneingeschränkte gegenseitige Vertrauensverhältnis, die Solidarität, der Respekt und die Toleranz.